Unser Anlagetipp

Volker Leimkühler stellt Ihnen den aktuellen Anlagetipp vom 17. Mai 2017 vor

Vieles spricht für Schwellenländer

Die Zeichen stehen auf Wachstum. Und das nicht nur in entwickelten Ländern wie den USA, Deutschland und Japan. Vom weltweiten wirtschaftlichen Aufschwung wurden auch die sogenannten Emerging Markets erfasst. Das sind die zahlreichen aufstrebenden Volkswirtschaften, die sich in den letzten Jahren und Jahrzehnten wirtschaftlich stark entwickelt haben und nun an der Schwelle zur Industrienation stehen.

Schwellenländer versprechen auch für die mittel- bis langfristige Zukunft sehr gute Aussichten. Sie verfügen oft über starke Schlüsselindustrien (wie die Automobil- oder Textilindustrie), viele auch über reiche Rohstoffvorkommen. Niedrige Lohn- und Produktionskosten tragen dazu bei, dass ihre Produkte meist zu günstigen Preisen hergestellt und auf dem Weltmarkt erfolgreich verkauft werden können. Ein weiterer Wettbewerbsvorteil liegt in ihrer jungen Bevölkerungsstruktur. Dies stellt zukünftig wichtige Arbeitskraft- und Nachfragepotenziale dar.

Laut einer im Februar 2017 mit neueren Daten aktualisierten Schätzung der Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers dürften sich unter den sechs größten Volkswirtschaften im Jahr 2050 allein fünf aufstrebende Länder von heute befinden, allen voran China und Indien. Und es gibt noch einen weiteren Grund, warum die Emerging Markets als Ganzes bei internationalen Investoren wieder stark an Attraktivität zulegen: Sie sind überwiegend deutlich robuster als in der Vergangenheit gegenüber Schocks aus Einzelstaaten. Und so überwiegen aktuell klar die positiven Botschaften. Das hat insbesondere seit Jahresbeginn bereits zu starken Mittelzuflüssen geführt.

Aktien aus Schwellenländern bieten langfristig höhere Ertragschancen als solche aus den entwickelten Ländern. Und das Einstiegsniveau ist günstig. Am besten streuen Anleger ihr Engagement über viele kleine Positionen. Dafür sind entsprechende Aktienfonds interessant. Aktives Management in solchen Fonds kann weitere Risiken vermeiden, denn professionelle Fondsmanager verfügen über zahlreiche Kontakte zu den Unternehmen und wählen die Einzeltitel erst nach einer intensiven Analyse aus. Das ist für private Anleger schwer zu leisten. Näheres über die Ertragschancen und Risiken von Fonds mit Aktien aus Schwellenländern erfahren Sie bei Ihrem persönlichen Bankberater.